Vojta-Prinzip

Die nach dem tschechischen Neurologen Prof. Dr. Vaclav Vojta benannte Form der Krankengymnastik ist eine Lokomotionstherapie (Fortbewegungstherapie).

So bezieht sie sich auf alle erforderlichen physiologischen Koordinationsprozesse der Muskulatur des gesamten Körpers. Berücksichtigt werden Ort des Schmerzes bzw. der Verletzung genauso, wie die gesamten körperlichen funktionellen Mängel des Patienten = ganzheitliche Physiotherapie.

   

Durch die s.g. Vojta-Zonen werden komplexe, physiologische Bewegungsmuster ausgelöst, die von Geburt an im menschlichen Gehirn gespeichert sind.

Die Vojta-Therapie findet somit in allen medizinischen Fachbereichen Anwendung, besonders in der Orthopädie, Chirurgie, Neurologie, Inneren Medizin und Gynäkologie.